SLM 280 Twin: Mehr SLM-Tempo durch mehr Power

SLM 280 Twin: Mehr SLM-Tempo durch mehr Power

Wir haben etwas gegen Wartezeiten auf Prototypen und Kleinserien aus dem SLM-Verfahren: unsere neue SLM 280 Twin.

Viel mehr Tempo dank stärkerer Laser im Doppelpack – das macht Ihrem Auftrag noch einmal ordentlich Beine! Denn die nun neu bei uns aufgebaute und in Betrieb genommene Anlage von SLM-Solutions kann dank mehr Laserleistung (2 x 700 Watt) größere Schichtstärken in einem Durchgang aufschmelzen: Das bedeutet ein deutlich gesteigertes Fertigungstempo, wenn es um das Erstellen von „3D-gedruckten“ Metallteilen ab Auflage 1 geht. „Wir haben uns für unsere Kunden entschieden, hier zu den bewährten SLM 20-Varianten mit ihren 400-Watt-Lasern nun auch das leistungsgesteigerte Modell anzuschaffen“, erklärt VMR-Geschäftsführer Thomas Viebrans: „Natürlich war das keine kleine Investition, aber der Zugewinn an Fertigungskapazität und -geschwindigkeit ist ein starkes Argument gewesen.“ Schließlich gehe es beim Prototyping oder bei der Herstellung von Kleinserien für Kunden oft auch darum, wer nicht nur gut in der Fertigung sei, sondern auch wer schneller liefern könne. „Durch die zusätzliche SLM 280 Twin mit 2 x 700 Watt Laserleistung können wir zusätzliche Kapazität bieten und dadurch Aufträge früher abarbeiten. Und das natürlich in bester Qualität, aber mit höherem Tempo.“

Die SLM 280 bietet bei einer Aufbaurate von maximal 113 Kubikzentimetern Material pro Stunde die Verarbeitung von Schichtdicken bis zu 90 Mikrometern in einem Durchgang. Bei 10 Metern pro Sekunde maximaler Geschwindigkeit mit einer Mindeststrukturgröße von 150 Mikrometern können einfache und dünnwandige Formen mit fast schon atemberaubender Geschwindigkeit in der Schutzgasatmosphäre des Bauraums entstehen, der bis zu 280 x 280 x 365 mm (abzüglich Substratplattenhöhe) betragen kann.

Mehr zur Technik und den Möglichkeiten der SLM 280 erfahren Sie hier: www.slm-solutions.com

Sie wollen von unserer noch schnelleren SLM-Fertigung profitieren? Dann lassen Sie uns miteinander reden!

Titan versus Edelstahl: lohnende Rechnung für kluge Köpfe

Titan versus Edelstahl in der additiven Fertigung: lohnende Rechnung für kluge Köpfe

Müssen auch Sie Ihre Preise nach oben anpassen und suchen nach Möglichkeiten, das so moderat wie möglich zu tun? Explodierende Beschaffungskosten sind in so gut wie allen Bereichen ein echtes Problem geworden, und das klammert auch den Sektor Prototypen und Vor- oder Kleinstserien in additiver Fertigungsweise nicht aus. Doch hier machen weniger die steigenden Rohstoffkosten den Kern des Problems aus: Vielmehr bleiben hier die Maschinenlaufzeiten und damit verbundene Kosten nach wie vor der entscheidende Faktor. Gerade wenn zwei – auf den ersten Blick sehr unterschiedliche – Werkstoffe mit durchaus ähnlichen Eigenschaften aufwarten, sollte man in der additiven Fertigung mehr betrachten als nur den Kilopreis des Rohstoffs.

Titan vs. Edelstahl: Werkstoff-Einkaufspreis ausschlaggebend?

Nehmen wir zum Beispiel Titan und Edelstahl: Titan ist mit 250 Euro pro Kilogramm im Einkauf gut fünfmal so teuer wie Edelstahl, den es aktuell für um die 50 Euro je Kilogramm gibt. War’s das dann schon mit dem Vergleich? Von wegen: Denn wenn man berücksichtigt, dass sich Titan bei VMR bis zu fünfmal schneller in der additiven Fertigung mittels SLM fertigen lässt, sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus: Dadurch kann ein Teil aus Titan nicht nur wesentlich schneller, sondern auch noch um bis zu 30 Prozent günstiger hergestellt werden – deutlich kürzere Maschinenlaufzeiten machen’s möglich!

Titan trotz Nachbearbeitung günstiger

Und nach dem Herstellen des Rohteils? Wie sieht es bei der Nachbearbeitung aus? Zugegeben: Die nachträgliche Zerspanung an Titanteilen ist aufwendiger als bei Edelstahl und erfordert mehr Know-how. So dürfen zum Beispiel Vorschub und Drehzahl nicht zu hoch ausfallen, damit ungewollte Hitzeentwicklungen an der Teileoberfläche nicht zu Schäden führen können. Dennoch bleibt das Titanteil inklusive seiner zerspanenden Nachbearbeitung unter dem Endpreis eines identisch konstruierten Edelstahlteils – und auch der Zeitvorteil bleibt erhalten!

Titan punktet physikalisch

Wie schlägt sich Titan aber im Vergleich zu Edelstahl hinsichtlich seiner physikalischen Eigenschaften? Denn natürlich hängt die Eignung eines Werkstoffs auch wesentlich vom gewünschten Einsatz für ein daraus gefertigtes Bauteil ab. Betrachten wir also zunächst die physikalischen Kenndaten beider Werkstoffe im Vergleich:

Physikalische GrößeTitan Ti6Al4VEdelstahl 1.4404
Elastizitätsmodul115 GPa190 GPa
Zugfestigkeit960 MPa650 MPa
Dehngrenze (Rp 0,2 %)890 MPa520 MPa
Bruchdehnung A14 %38 %
Härte nach Vickers310 HV10 (30 µm Schichtdicke)200 HV0,5 (50 µm Schichtdicke)
Wärmeleitfähigkeit bei 20 °C7,1 W/mK16,2 W/mK
Massendichte4,43 g/cm³7,99 g/cm³
Bauteildichte>/= 99,5 %>/= 99,6 %
Bauteilgenauigkeit+/- 0,1 – 0,2 mm+/- 0,1 – 0,2 mm
Mindestwandstärke0,3 – 0,4 mm0,3 – 0,4 mm

Je nach Anforderung kann Titan also auch in physikalischer Hinsicht die bessere Wahl sein: ein geringeres Gewicht, eine deutlich höhere Zugfestigkeit, Dehngrenze und Härte bei identischer Bauteildichte und -genauigkeit machen Titan zu einer oft besseren Alternative zu Edelstahl. Da sind auch die chemischen Eigenschaften in wesentlichen Bereichen kein Hindernis, die über weite Strecken recht ähnlich sind. Näheres zu den Werkstoffen erfahren Sie auch unter diesen Links:

Titan Ti6Al4V    Edelstahl 1.4404

 

Schon gewusst? Titanteile additiv günstiger als zerspant!

Hätten Sie gedacht, dass ein Teil aus Titan in der additiven Fertigung inzwischen unter Umständen günstiger hergestellt werden kann als durch die klassische Zerspanung? Der Grund liegt im Materialverbrauch: Beim Zerspanen aus einem Rohling gehen oft 70 bis 80 % des Werkstoffs als Abfall in die Kostenrechnung ein. Bei der additiven Fertigung entfällt dieses Problem weitgehend, denn erforderliche Stützstrukturen im Selektiven Laserschmelzen sind volumenmäßig eher zu vernachlässigen.

Rechenbeispiel: Kleinstserie nochmal schneller und günstiger

Wir wollten es genau wissen und haben einen Auftrag aus der additiven Fertigung noch einmal neu kalkuliert, den wir vor einiger Zeit schon für einen Kunden aus der Medizintechnik in Edelstahl und per selektivem Laserschmelzen mit anschließender Nachbearbeitung umgesetzt hatten: Konkret handelte es sich um 100 Bauteile für eine Dosiereinrichtung, die wir innerhalb von 10 Arbeitstagen aus Edelstahl herstellten und mit einer Oberflächen-Nachbearbeitung veredelten. So erreichte der Außenbereich eine Rz 3,6, der kritische Innenbereich der Dosiervorrichtung sogar Ra 0,2. Der Vorteil unseres Kunden lag durch die additive Fertigung statt einer konventionellen Zerspanung auf der Hand: Seine Teile konnte er fünf Wochen früher in Empfang nehmen, und das zu 35 Prozent geringeren Kosten. Hätten wir die identischen Teile mit einer identischen Qualität aus Titan gefertigt, so wären die Kosten gegenüber der Edelstahlversion noch einmal um 35 % niedriger ausgefallen!

Titan: vielseitig und die Alternative für Sie?

So vielseitig die schon praxiserprobte Anwendung von Titan ist, so breit ist auch das Spektrum der noch denkbaren Einsatzgebiete. So wird Titan wegen seiner Eigenschaften oft im Flugzeugbau, im Schiffsbau und in der Medizintechnik verwendet – in letzterem Bereich schätzt man unter anderem auch die hervorragende Bioverträglichkeit. Dazu kommen eine gute Korrosions- und Säure-Beständigkeit. Wie Sie sehen: Es muss keineswegs immer Edelstahl sein!

 

Wir beraten Sie gern zu den Möglichkeiten,
die Titan auch für Sie zu bieten hat – lassen Sie uns ins Gespräch kommen!

Kontakt zu uns

 

 

VMR News - Neue Website

Unsere neue Webseite

Unsere neue Webseite

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort unsere neue Webseite zu präsentieren. Nachdem wir Ende letzen Jahres in unseren Neubau gezogen sind, erstrahlt nun auch unsere Webseite in neuem Glanz. Unser Ziel war es, eine neue Perspektive auf die Welt der Prototypen und Kleinserien einzunehmen und Ihnen alle wichtigen Informationen übersichtlich an die Hand zu geben.

SLS, SLM und MJF – nur einige von vielen Abkürzungen, die mit dem 3D-Druck Einzug in den Bereich der Prototypenherstellung gehalten haben. Diese und weitere Verfahren wollen wir Ihnen mit unserer neuen Webseite näherbringen. Unser Fokus liegt dabei auf den Anforderungen, die Sie als Kunde haben. Unsere Leistungen und Verfahren sind kompakt und dennoch aufschlussreich dargestellt, damit Sie so schnell wie möglich an Ihr Ziel gelangen!

Daneben finden Sie auf unserer Webseite viele Informationen zu unserem neuen Gebäudekomplex – inklusive interaktivem Gebäuderundgang. Und weil uns eine persönliche und intensive Beratung besonders am Herzen liegt, stellen wir Ihnen auch unsere Mitarbeiter im Detail vor. Für alle, die eine neue Herausforderung in einem wachsenden Familienunternehmen suchen, findet sich etwas in unserem Karrierebereich.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden unserer Webseite! Verbesserungsvorschläge, Lob oder Kritik nehmen wir gerne entgegen.

Juli 2019

 

VMR - Neubau

Neuer Produktions- und Verwaltungssitz bezogen

VMR-Neubau nach 15 Monaten Bauzeit in Betrieb genommen

Deutlich mehr Fläche für Produktion und Innovation:
Das ist das Ergebnis von 15 Monaten Bauzeit und einer ordentlichen Investition in ein neues Unternehmensgebäude, das nun bezogen werden konnte.

Das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude der VMR GmbH & Co. KG hält mit rund 6.000 qm etwa die doppelte Fläche des vormaligen Gebäudes bereit. Noch sind wir mit den letzten Feinheiten, zum Beispiel mit der Gestaltung der Außenanlage befasst, um alles im und ums Gebäude herum so auszugestalten, wie wir das geplant haben. Doch unser Maschinenpark, der im Zuge des Umzugs gleich erweitert wurde, und unsere Organisationsstrukturen funktionieren bereits bestens im neuen, deutlich helleren Umfeld.

Mehr Raum für 3D-Druck, Kunststoffspitzerei, Zerspanung, sowie für unsere Mitarbeiter: Sehen Sie sich auf den Seiten um und teilen Sie unsere Begeisterung!

November 2018

Impressionen

 

VMR relauncht Facebook-Auftritt

Immer auf dem neuesten Stand

Haben Sie es schon bemerkt? Wir haben unseren Facebook-Auftritt aus dem Dornröschenschlaf geholt. Seit letztem Winter zaubert unsere Facebook-Redakteurin Jule Prill Woche für Woche interessante Neuigkeiten rund um VMR ins soziale Netz. Schauen Sie doch mal rein bei uns und teilen Sie mit uns Informationen aus unserem Arbeitsalltag, neuen Technologien und Maschinen, Bilder vom Neubau, internen Veranstaltungen und Infos über Messen und Events. Daumen hoch!

Dezember 2018

zu Facebook