VMR testet Scalereo

VMR testet SCALEREO Desk

Wie digitale Mikroskopie bei 3D-Betrachtung funktioniert

Als Hersteller für Prototypen und Serienbauteile aus Kunststoff und Metall ist die VMR GmbH & Co. KG immer an den neuesten Entwicklungen der Industrie beteiligt. Auf dem aktuellen Stand der Technik bleibt jedoch nur, wer stetig offen für Neues ist. Ein Grund für Tobias Hauser, Betriebsleiter bei VMR, das 3D Mikroskop SCALEREO zusammen mit seinen Mitarbeitern aus der Qualitätssicherung zu testen.

Das SCALEREO Desk ist ein innovatives stand-alone Mikroskop, bei dem man den Arbeitsbereich auf einem 3D-Monitor betrachtet. Bei VMR wird das Gerät mit einem Serienbauteil aus Metall für die Medizintechnik getestet. Bisher untersucht ein geschulter Mitarbeiter aus dem Bauteilfinish das Bauteil durch ein Doppelokularmikroskop auf eine mögliche Gratbildung. Durch die dreidimensionale Ansicht des SCALEREO sieht er den Grat nicht nur von oben, sondern auch in welche Richtung er steht. „Die Bedienung erfolgt intuitiv, die Bildverarbeitung stellt automatisch scharf und beleuchtet das Bauteil.“, so Hauser. „Dadurch lässt sich die Beurteilung des Grates auch von Kollegen durchführen, denen die Übung dazu fehlt.“

Neben der Auflösung besticht die verbesserte Ergonomie des Arbeitsplatzes. Der Mitarbeiter kann in aufgerichteter Haltung vor dem Monitor sitzen oder stehen. Die gebeugte Haltung bei dem Blick durch ein Okular ist passe´. „Für Anwendungen im Bereich Löten, Montieren oder der Oberflächenbeurteilung von Spritzgussteilen sprechen wir für das 3D Mikroskop eine klare Empfehlung aus. Das neue 3D-Mikroskop hat dort seine Stärken, wo es um ruhiges Arbeiten bei qualitativ hochwertiger Ansicht geht.“, fasst Hauser zusammen. „Für unsere geplante Anwendung einer komplexen Entgratung an unterschiedlichen Stellen eines 3D-gedruckten Metallbauteils bei hohem Stückzahlen-Durchlauf ist es jedoch leider nicht geeignet.“ Dies liege daran, dass die Mitarbeiter bei VMR das besagte Bauteil per Hand immer wieder drehen müssen, um den Grat zu erkennen. Die Kamera stellt entsprechend nach, was den Kontrollprozess um einige Sekunden verlangsamt.

Der Betriebsleiter von VMR ist dennoch dankbar für die unkomplizierte und kostenfreie Testmöglichkeit des SCALEREO. Zur Verfügung gestellt wurde es für vier Wochen von der Firma 3D Global Solutions GmbH aus Villingen-Schwenningen. „Beim richtigen Einsatzzweck ist die Mehrinvestition in den SCALEREO Desk absolut lohnend. Das Gerät hat eine wertige Verarbeitung, sieht modern aus und bietet eine hochtechnologische Anwendung. Das Gesamtpaket hält einfach, was es verspricht.“, schließt Hauser ab. Das SCALEREO-System und die Betreuung durch Herrn Michael Russo bleiben ihm in guter Erinnerung.

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Einblicke in den Unternehmensalltag

Einblicke in den Unternehmensalltag

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Interessant für alle, die VMR als Arbeitgeber näher kennenlernen wollen oder einfach neugierig sind, wie es bei uns hinter den Kulissen aussieht.

Dezember 2021

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Rente Josef

Langjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet

Längjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet

Einen langjährigen Mitarbeiter in die Rente zu verabschieden fällt selten leicht. Nach vollen 19 Jahren bei VMR verabschieden wir unseren Kollegen Josef Rollinger (Foto Mitte) in die wohlverdiente Rente.

Als gelernter Elektriker und Erodierer hat er bei VMR drei verschiedene Standorte miterlebt. Im Neubau ist er für einige, ordentliche Elektroinstallationen verantwortlich. So ganz von uns trennen kann er sich aber doch noch nicht. Seine Erfahrung und seine ruhige Arbeitsweise bleiben uns in Zukunft im Werkzeugbau noch auf Minijob-Basis erhalten.

Neben dem Werkzeugbauleiter Matthias Bösinger (Foto Links) und unserem Geschäftsführer Thomas Viebrans (Foto Rechts) bedankt sich das ganze VMR Team für die herzliche Zusammenarbeit!

November 2021

 

SLM Flaschenöffner

Umfrage zur Kundenzufriedenheit

Umfrage zur Kundenzufriedenheit

Das Jahr 2021 neigt sich rasant dem Ende zu. Wir möchten nun von Ihnen wissen: wie zufrieden waren Sie dieses Jahr mit den von uns gelieferten Bauteilen? Wie schätzen Sie die Qualität unserer Dienstleistung ein? Damit wir Ihr Feedback bestmöglich auswerten können, haben wir dazu eine kleine Umfrage erstellt. Für diese bitten wir Sie um maximal fünf Minuten Ihrer Zeit.

Als kleines Extra, passend zur aktuell stattfindenden Formnext, senden wir Ihnen im Anschluss unseren 3D-gedruckten Flaschenöffner aus Metall zu. Geben Sie dafür am Ende der Umfrage unter Wünsche/Anregungen das Stichwort "Flaschenöffner" und Ihre Firmenanschrift mit an.

Wir freuen uns auf die Rückmeldungen und bedanken uns für Ihre Zeit.

November 2021

zur Umfrage

 

Hyfindr

Bauteilfertigung für die Brennstoffzellenindustrie

Bauteilfertigung für die Brennstoffzellenindustrie

Seit fast 30 Jahren sind wir an der Fertigung der neuesten Prototypen- und Serienbauteile beteiligt. Dabei setzen wir in unserer Fertigung auf den Einsatz verschiedenster Verfahren, insgesamt 15 an der Zahl. Diese setzen wir in den letzten Jahr verstärkt für die Brennstoffzellenindustrie ein. Mit unserer Erfahrung in der Herstellung von A- und B-Mustern, sowie Prototypen, unterstützen wir Unternehmen mit Ihren Produkten schnell und zuverlässig auf den Markt zu kommen. Für namhafte Kunden sind wir bereits in den Bereichen Fuel Cell Power Train, Fuel Cell Trucks, Control Units, High Power electronics, Hydrogen pipes und Cooler tätig.

Nicht nur wir sehen die Zukunft der Mobilität in der Entwicklung rund um die Brennstoffzelle. Dr. Björn Lüssow hat sich bei der Daimler AG ebenfalls viele Jahre mit dieser auseinandergesetzt. Anfang diesen Jahres hat er dann den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit Hyfindr, einer übersichtlichen Plattform die alle Stufen der Wertschöpfungskette der Brennstoffzellen- und Wasserstoffindustrie zusammenbringt.

Einen Teil dieses Marktplatzes bespielen nun auch wir mit unseren Services für die Brennstoffzellenentwicklung. Von der Entwicklung und Konstruktion über erste Muster in Metall und in Kunststoff. Für große Kunden genauso wie für kleine Unternehmen, die noch keinen eigenen Maschinenpark haben. Wir besitzen die Flexibilität und die Erfahrung um Sie zu unterstützen.

November 2021

zum VMR-Auftritt auf hyfindr.com

 

3D Druck Fahrrad Logo

Additiv gerechte Konstruktion

Additiv gerechte Konstruktion

Mit additiver Metallfertigung lässt sich weit mehr erzielen als der schnelle und unkomplizierte Druck von Prototypen. Die Anwendungen reichen von der Herstellung von Vorrichtungen und anderen Betriebsmitteln bis zur direkten Produktion von Bauteilen aller Art. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Innovative, bisher nicht herstellbare Bauteile werden umsetzbar
  • Kurzfristige Verfügbarkeit und "on demand"-Fertigung lösen die Lagerhaltung ab
  • Neue Einsatzmöglichkeiten durch Leichtbau und Funktionsintegration
  • Bisher mehrteilige Baugruppen sind jetzt einteilig fertigbar
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Hybridfertigung
  • Hohe Umwelt-, Material und Ressourceneffizienz

Doch um die Vorteile voll ausschöpfen zu können, muss man die Grundzüge der additiv gerechten Konstruktion kennen und verstehen. Es gilt, das Bauteilvoumen so weit zu reduzieren, dass die Funktionen des Bauteils auch unter voller Belastung gewährleistet sind. Material steht nur dort, wo es zur Aufnahme und Verteilung auftretender Spannungen tatsächlich benötigt wird. Sofern dieser Grundsatz konsequent angewendet wird, ergibt sich eine Gewichtsreduzierung gegenüber einem konventionell gefertigten Bauteil fast von ganz allein. Material, das nicht verarbeitet werden muss, entlastet gleichzeitig auch die Produktionszeit und reduziert damit die Herstellkosten.

Weiteres Einsparpotenzial steckt in der Ausrichtung der Bauteile und der Lage auf der Bauplattform. Dabei gilt, dass Flächen die in flachem Winkel oder parallel zur horizontal ausgerichteten Bauplattform stehen, gestützt werden müssen (Abbildung 1).

Additiv gerechte Konstruktion
45 Grad Winkel für Metallteile

Das bedeutet, dass im Baulauf mit dem Bauteil selbst Lage für Lage auch Stützstrukturen generiert werden, um die Überhänge in Position zu halten. Ein Verzicht auf die Stützstrukturen ist jedoch nur dann möglich, wenn die betreffenden Flächen mindestens im 45-Grad-Winkel oder steiler zur Horizontalen der Bauplattform stehen. Das klingt kompliziert, ist aber prinzipiell ganz einfach, wie Abbildung 2 verdeutlicht.

Können Bauteile also von vorneherein so gestaltet werden, dass sie möglichst wenig Material verbrauchen und gleichzeitig wenig Nacharbeit benötigen, um die Stützen zu entfernen, dann sind sie schon dicht am Ideal der additiv gerechten Konstruktion. Auf die gleiche Weise können viele weitere Bauteile und Baugruppen umgesetzt werden.

Gerade Baugruppen benötigen bei konventioneller Fertigung oft umständliche und aufwändige Bearbeitungsschritte. Gelingt es die Baugruppe konstruktiv auf die additive Fertigung umzukonstruieren, sind auch hier deutliche Vorteile erzielbar. Aus vielen unterschiedlichen Einzelteilen, die viele diverse Arbeitsgänge erfordern, wird ein Einzelteil, das in einem einzigen Prozess hergestellt werden kann.

Sie möchten mehr zu additiv gerechter Konstruktion für Metallteile erfahren? Dann sprechen Sie uns gerne an!

April 2021

3D-Druck Metall

 

Qualitätssicherung bei VMR

Gesicherte Qualität für Ihre Bauteile

Gesicherte Qualität für Ihre Bauteile

Qualität - bei VMR nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen.

Damit Sie eine Übersicht erhalten, was bei uns in der Qualitätssicherung alles möglich ist, haben wir dafür nun eine eigene Kategorie auf unserer Webseite eingerichtet. Ob additive oder konventionelle Fertigung - wir sorgen dafür, dass Ihre Bauteile betriebssicher eingesetzt werden können! Vor allem in der Serienherstellung ein unumgänglicher und wertvoller Baustein. Wir bieten Ihnen alles aus einer Hand: von der Konstruktion, über die Fertigung bis hin zur QS.

Welche Mess- und Prüfverfahren wir dafür zur Verfügung stellen sowie alles Weitere erfahren Sie jetzt hier.

Februar 2021

Jubiläum VMR Mitarbeiter

20 und 25 Jahre bei VMR

20 und 25 Jahre bei VMR!

Wow, was für Jubiläen! Sechs Mitarbeiter*innen mit 20 Jahren und drei Mitarbeiter*innen mit 25 Jahren Firmenzugehörigkeit wurden Anfang Februar von unserer Geschäftsleitung geehrt. Natürlich mit dem nötigen Abstand - aber nicht weniger herzlich.

Zusammen kommen die neun langjährigen VMR Mitarbeiter auf eine Firmenzugehörigkeit von 207 Jahren! Bei einem Betrieb der seit 28 Jahren besteht eine stolze Zahl.

Die Jubilare bilden einen Querschnitt über alle Unternehmensbereiche. Michael Stockburger, Leiter der Konstruktion, und Anja Lehmann, tätig in der Auftragsbearbeitung, begleiten uns bereits seit jeweils 20 Jahren. Genauso lange begleiten uns Anna Mayer, Vakuumgussfinish, und Wolfgang Manske, Vakuumguss. Daniel Santoro ist in der Abteilung 3D-Druck Metall tätig und Roland Feierfeil betreut unseren Dateneingang.

Satte 25 Jahre halten uns Cornelia Isak-Schuler, Verwaltungsleiterin, und Miran Borzakoglu, Vakuumguss, die Treue. Und auch der erste VMR-Angestellte, Axel Schmid, zählt seit 27 Jahren zu unserem Team in der Zerspanung.

Die Geschäftsleitung bedankt sich für die Treue und freut sich auf die nächsten Jahre!

Februar 2021

VMR als ArbeitgeberOffene Stellen

 

Winter in Mönchweiler

Jahreswechsel 2020/2021

Jahreswechsel 2020/2021

Liebe Kunden, Partner und Lieferanten,

ein aufregendes Jahr mit allerlei unerwarteten Wendungen liegt hinter uns. Besonders gefehlt hat uns in diesem Jahr der persönliche Kontakt zu Ihnen, unseren Kunden und Lieferanten, den wir deutlich einschränken mussten. Die aktuellen Entwicklungen legen nahe, dass die anstehenden Feiertage und die Zeit "zwischen den Jahren" dieses Jahr noch ruhiger als üblich ausfallen werden. Daher ist unsere Verwaltung und der Vertrieb in der Zeit vom

23.12.2020 bis einschließlich 10.01.2021

nur in dringenden Fällen zu erreichen. Bereits bestellte Bauteile werden natürlich wie abgesprochen gefertigt und versandt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe und besinnliche Weihnachten. Kommen Sie gut und vor allem gesund in das neue Jahr. Wir freuen uns Sie in 2021 hoffentlich wieder häufiger persönlich zu treffen!

Dezember 2020

E Mobility Ladestation

Die Mobilität von morgen – heute bei VMR

Die Mobilität von morgen - heute bei VMR

Als Hersteller für Prototypen und Serienteile ist VMR immer am Puls der Zeit. Doch welche Projekte faszinieren uns am meisten? Die Antwort ist eindeutig: diejenigen die sich mit der Technik der Zukunft befassen. In den letzten Monaten hatte jeder unserer Projektmanager mindestens ein Projekt auf dem Tisch, das sich mit der Elektromobilität beschäftigt. Im Wettlauf gegen die Zeit arbeiten die Hersteller an Möglichkeiten den Verkehr klimaschonend und nachhaltig zu gestalten. Wir sind stolz diese Entwicklungen mit unserer Arbeit zu beschleunigen.

Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge dominieren die Welt der Elektromobilität - von zwei bis vier Rädern. Für einen E-Bikeantrieb bspw. fertigen wir ein kleines, aber entscheidendes Bauteil in Kleinserie. Dies hält den Motor des E-Mountainbikes dicht gegenüber äußeren Feuchtigkeitseinwirkungen. So steht selbst Bach- und Schlammdurchfahrten nichts mehr im Weg. Neben weiteren Blech- und 3D-gedruckten Kunststoffteilen haben wir ein absolutes Highlight auf die Räder gestellt: einen 3D-gedruckten Fahrradrahmen aus Aluminium. Gewichtssparend konstruiert unter Beachtung der auf den Rahmen wirkenden Kräfte. Dafür wurden wir mit der Auszeichnung zu einer der "Top 5 3D-Druck Anwendungen" auf der Formnext 2019 bis hin zu einem TV-Beitrag in der SWR Landesschau belohnt.

Mit Hochdruck wird auch an der Brennstoffzelle gearbeitet. In diesem Bereich unterstützen wir unsere Kunden neben Schweißbaugruppen und Frästeilen auch mit Kunststoffteilen ab einem Stück bis hin zur Kleinserie. Die geforderten Bauteile, die diverse Medien durch die Brennstoffzelle befördern, fertigen wir im Vakuumguss. Nach einem erfolgreichen Prüfstandslauf wurden sie direkt in das Fahrzeug eingebaut. Ein echter Erfolg, nicht nur durch die Materialvielfalt, sondern auch durch die Erfahrung und Kompetenz von VMR.

Eine besondere Herausforderung für additiv hergestellte Bauteile ist die Verwendung in Kontakt mit Wasserstoff. Nicht umsonst zählt die Dichtigkeit gegenüber Gasen zu den höchsten Qualitätsanforderungen. Unsere additiv hergestellten Bauteile aus Aluminium erfüllen diese hohen technischen Anforderungen. Viel mehr noch: sie sind auch in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich herzustellen.

Auf kleine Stückzahlen und schnelle Lieferzeiten kommt es auch in der Entwicklung beim autonomen Parken an. Miteinander vernetzte Bauteile sorgen dafür, dass das Auto im Parkhaus eine freie Lücke findet und einparken kann. Dafür haben wir die benötigte Hardware in Form von Gehäusen geliefert. Dank einem Maschinenpark von 12 CNC-Fräsanlagen und erfahrenen Fachkräften an den Maschinen haben wir die gefrästen Metallteile in Rekordzeit geliefert. Sein Auto per App wieder zum Ausgangspunkt zurückholen? Das ist die Zukunft - und mit VMR erreichen Sie diese auf den Punkt.

Sie sehen – unsere Expertise in diesen Verfahren und Materialien, sowie unsere Fertigungskompetenz tragen dazu bei, die Entwicklungen der Mobilität von morgen voranzutreiben. Wohin die Entwicklungen auch gehen mögen - wir stehen Ihnen als zuverlässiger und erfahrener Partner zur Seite.

 

Symbolbild von A. Krebs auf Pixabay