E Mobility Ladestation

Die Mobilität von morgen – heute bei VMR

Die Mobilität von morgen - heute bei VMR

Als Hersteller für Prototypen und Serienteile ist VMR immer am Puls der Zeit. Doch welche Projekte faszinieren uns am meisten? Die Antwort ist eindeutig: diejenigen die sich mit der Technik der Zukunft befassen. In den letzten Monaten hatte jeder unserer Projektmanager mindestens ein Projekt auf dem Tisch, das sich mit der Elektromobilität beschäftigt. Im Wettlauf gegen die Zeit arbeiten die Hersteller an Möglichkeiten den Verkehr klimaschonend und nachhaltig zu gestalten. Wir sind stolz diese Entwicklungen mit unserer Arbeit zu beschleunigen.

Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge dominieren die Welt der Elektromobilität - von zwei bis vier Rädern. Für einen E-Bikeantrieb bspw. fertigen wir ein kleines, aber entscheidendes Bauteil in Kleinserie. Dies hält den Motor des E-Mountainbikes dicht gegenüber äußeren Feuchtigkeitseinwirkungen. So steht selbst Bach- und Schlammdurchfahrten nichts mehr im Weg. Neben weiteren Blech- und 3D-gedruckten Kunststoffteilen haben wir ein absolutes Highlight auf die Räder gestellt: einen 3D-gedruckten Fahrradrahmen aus Aluminium. Gewichtssparend konstruiert unter Beachtung der auf den Rahmen wirkenden Kräfte. Dafür wurden wir mit der Auszeichnung zu einer der "Top 5 3D-Druck Anwendungen" auf der Formnext 2019 bis hin zu einem TV-Beitrag in der SWR Landesschau belohnt.

Mit Hochdruck wird auch an der Brennstoffzelle gearbeitet. In diesem Bereich unterstützen wir unsere Kunden neben Schweißbaugruppen und Frästeilen auch mit Kunststoffteilen ab einem Stück bis hin zur Kleinserie. Die geforderten Bauteile, die diverse Medien durch die Brennstoffzelle befördern, fertigen wir im Vakuumguss. Nach einem erfolgreichen Prüfstandslauf wurden sie direkt in das Fahrzeug eingebaut. Ein echter Erfolg, nicht nur durch die Materialvielfalt, sondern auch durch die Erfahrung und Kompetenz von VMR.

Eine besondere Herausforderung für additiv hergestellte Bauteile ist die Verwendung in Kontakt mit Wasserstoff. Nicht umsonst zählt die Dichtigkeit gegenüber Gasen zu den höchsten Qualitätsanforderungen. Unsere additiv hergestellten Bauteile aus Aluminium erfüllen diese hohen technischen Anforderungen. Viel mehr noch: sie sind auch in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich herzustellen.

Auf kleine Stückzahlen und schnelle Lieferzeiten kommt es auch in der Entwicklung beim autonomen Parken an. Miteinander vernetzte Bauteile sorgen dafür, dass das Auto im Parkhaus eine freie Lücke findet und einparken kann. Dafür haben wir die benötigte Hardware in Form von Gehäusen geliefert. Dank einem Maschinenpark von 12 CNC-Fräsanlagen und erfahrenen Fachkräften an den Maschinen haben wir die gefrästen Metallteile in Rekordzeit geliefert. Sein Auto per App wieder zum Ausgangspunkt zurückholen? Das ist die Zukunft - und mit VMR erreichen Sie diese auf den Punkt.

Sie sehen – unsere Expertise in diesen Verfahren und Materialien, sowie unsere Fertigungskompetenz tragen dazu bei, die Entwicklungen der Mobilität von morgen voranzutreiben. Wohin die Entwicklungen auch gehen mögen - wir stehen Ihnen als zuverlässiger und erfahrener Partner zur Seite.

September 2020

Symbolbild von A. Krebs auf Pixabay

Brandschutz Polyamid

Selbstverlöschende Kunststoff-Prototypen

Selbstverlöschende Kunststoff-Prototypen

Bei speziellen Anforderungen an Protoypen und Serienteile ist VMR stets zur Stelle. Damit das so bleibt, bilden sich unsere Mitarbeiter stetig weiter. So auch unser Leiter der Vakuumgussabteilung, Alexander Schwarz. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat er untersucht, ob Gusspolyamid mit selbstverlöschenden Eigenschaften ausgerüstet werden kann. Die Antwort? Kann es!

Werden seriennahe Prototypen oder Kleinserien mit hohen Festigkeitseigenschaften benötigt, ist das ein Fall für den Polyamidguss. Mit Hilfe eines Urmodells wird eine Silikonform hergestellt, mit der ca. 10-15 Polyamidgussteile gegossen werden können. Doch was ist mit Anforderungen bzgl. des Brandschutzes? Diese Sorge können wir Ihnen nun nehmen.

Das gibt es nur bei uns: PA-Guss Teile mit Brandschutz-Ausrüstung. Selbst eine Gasflamme mit Temperaturen über 1.000° C kann unsere Teile nicht entflammen. Glühende Partikel erlöschen nach Entfernen der Flamme sofort und ohne nennenswerte Rauchgasentwicklung.

So steht dem Brandschutz auch in Sachen Prototypen nichts mehr im Weg.

Juni 2020

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3D Scan Anlage

VMR digitalisiert die QS mit 3D-Scanner von Zeiss

VMR digitalisiert die QS mit 3D-Scanner von Zeiss 

Mit unserer neuen Anlage zur 3D-Digitalisierung von Zeiss erweitern wir unsere Möglichkeiten in der Qualitätssicherung. Der Zeiss Comet, ein kompakter 3D-Scanner, erfasst Bauteile mittels Streifenlichtprojektion schnell und genau. Für Sie hat die neue Technologie folgende Vorteile: Sie gewinnen Zeit durch schnelle und übersichtliche QS-Ergebnisse. Von 3D-Druck bis Spritzguss. 

Das Verfahren funktioniert folgendermaßen – Der 3D-Sensor erfasst das von uns gefertigte Bauteil. Die so gewonnenen STL-Daten werden über das ursprüngliche 3D-Modell gelegt. Es entsteht ein Soll-Ist-Vergleich, den wir als Fehlfarbenvergleich darstellen können. Abweichungen sind so auf einen Blick erkennbar und lassen sich zudem bemaßen. 

Dies eignet sich insbesondere für Bauteile, die sich taktil nicht oder nur schwer vermessen lassen. Dazu gehören additiv hergestellte Bauteile, die sich durch ihre komplexe Geometrie von herkömmlichen Bauteilen unterscheiden. Durch einen 3D-Scan mit Falschfarbenvergleich und Messprotokoll können Sie sich sicher sein, dass unsere Bauteile Ihren Anforderungen gerecht werden. 

Das größte Potenzial der Technik sehen wir in unserem Werkzeugbau mit anschließender Spritzgussfertigung. Verzugsgefährdete Teile lassen sich im Rahmen einer Erstbemusterung mit wenig Aufwand scannen und Korrekturabweichungen analysieren. Da wir alle nötigen Mittel im Haus haben ist eine Werkzeugkorrektur gezielt und schnell durchführbar. Damit Ihre Planungen bzgl. Zeit und Kosten nicht aus der Bahn geworfen werden. 

Last but not least lässt sich der 3D-Sensor auch für das Reverse Engineering nutzen. Dabei wird ein bereits bestehendes Bauteil, z.B. für eine Fahrzeugrestaurierung, gescannt und die gewonnen Daten anschließend in ein 3D-Modell umgewandelt. Die entstandene STEP-Datei kann dann weiterbearbeitet oder die Produktion direkt begonnen werden. 

Qualität – bei VMR nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen. Sprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner über Ihre Anforderungen. 

April 2020

Werkzeugkonstruktion

Cimatron und VMR – das Dream-Team der Werkzeugkonstruktion

Cimatron und VMR - das Dream-Team der Werkzeugkonstruktion

Unterschiedlichste Branchen und immer wieder neue, spannende Spritzgussprojekte stellen nicht nur hohe Anforderungen an unsere Mitarbeiter, sondern auch an die verwendete Konstruktionssoftware. Daher vertrauen wir seit rund 20 Jahren auf die CAD/CAM Lösung Cimatron von 3D Systems. Als langjähriger Kunde wurden wir von 3D Systems ausgewählt und einen Tag lang mit der Kamera begleitet, um als Referenz die Vorteile von Cimatron darzustellen.

Hollywood bei VMR - so haben wir uns den Tag über gefühlt. Extra für den Dreh kam ein dreiköpfiges Filmteam aus London zu uns nach Mönchweiler. Professionell wurden die jeweiligen Sets aufgebaut und unsere Kollegen interviewt. Vom Geschäftsführer Thomas Viebrans, über unseren Konstruktionsleiter Michael Stockburger bis hin zu den Kollegen, die tagtäglich mit der Software arbeiten. Um das Gesagte zu untermalen wurden außerdem Szenen aus dem Konstruktionsbüro und dem Werkzeugbau aufgenommen.

Doch wozu wird Cimatron bei VMR verwendet? Die Software findet im Bereich der Werkzeugkonstruktion ihren Einsatz. Mit dem Eingang einer Neuanfrage für ein Spritzgussteil beginnt der Prozess. Die Konstruktionsdaten des Kunden werden von unseren erfahrenen Konstrukteuren in Cimatron gesichtet, analysiert und bewertet. Anschließend werden sowohl die Formeinsätze, als auch die zur Fertigung benötigten Elektroden konstruiert. Das besondere dabei ist, dass dafür kein Wechsel in ein anderes Programm notwendig ist. Die Elektroden können anhand der konturgebenden Bereiche der Formeinsätze in Cimatron bestimmt werden. Dadurch werden Fehler minimiert und Datenverluste durch Systemwechsel ausgeschlossen, sowie Zeit eingespart. Im nächsten Schritt kann der zuständige CAM-Programmierer die CNC-Maschinen zur Fertigung der Elektroden programmieren und die Fertigung kann gestartet werden.

Die durchgängige Nutzbarkeit vom Erhalt der Kundendaten an, über die Werkzeugkonstruktion bis hin zum Programmieren der Elektroden speziell für den Werkzeugbau und Spritzguss hat VMR dabei von Anfang an begeistert. Das Ergebnis: ein effizienter, fehlerunanfälliger Prozess, der unsere Fertigung begeistert und unsere Kunden überzeugt.

Januar 2020

Unsere Werkzeugkonstruktion Ausführlicher Erfahrungsbericht

Fahrrad als 3D Druck

3D-gedrucktes Fahrrad von VMR

3D-gedrucktes Fahrrad aus Metall

Zugegeben: es ist schon erstaunlich, was sich in der additiven Metallfertigung in den letzten fünf Jahren alles getan hat. Als wir 2015 mit VMR in diese Technologie eingestiegen sind, war die erfolgreiche Entwicklung bis heute zwar vorgezeichnet, aber nicht wirklich absehbar. Innerhalb von vier Jahren wurden aus einer Anlage fünf und zeitgleich wurden mehrere Projekte serienreif gemacht. Gerade deshalb sind wir heute ein bisschen stolz auf das, was wir in dieser Zeit auf die Beine gestellt haben.

Als Ausdruck unserer technischen Möglichkeiten haben wir zur Formnext 2019 ein Fahrrad mit additiv gefertigtem Aluminiumrahmen auf die Räder gestellt: keine leichte Aufgabe, wenn man in der Konstruktion eines Fahrrades keine Erfahrung hat. Doch unsere technische Ausstattung mit spezieller, auf die additive Konstruktion konzipierter Software, ausgereifter und zuverlässiger Maschinentechnologie und dem ganzen "Drumherum" ist uns dies ganz gut gelungen, wie wir meinen. Nicht zuletzt haben auch unsere engagierten und kompetenten Mitarbeiter einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieses Projekts beigetragen.

Im Nachgang der Messe wurden wir zudem vom bekannten 3D-Druck Blog “3D natives“ (www.3dnatives.com) ausgezeichnet. Das Internetmagazin mit rund 600.000 Lesern im Monat bewertet unseren Fahrradrahmen als eine der Top 5 3D-Druck Anwendungen der diesjährigen Formnext. Das Ergebnis ist umso beachtlicher, weil mehr als 860 Aussteller aus aller Welt an der Messe teilnahmen.

So wie uns diese Umsetzung gelungen ist, so wird es auch Ihnen gelingen, künftig mehr und mehr additive Bauteile umzusetzen. Verschieben Sie Ihre eigenen Grenzen der Machbarkeit nach oben. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Mit all unserem Können, unseren Möglichkeiten und unseren Mitarbeitern ziehen wir mit Ihnen an einem Strang.

Video: Top 5 3D-Druck Anwendungen auf der Formnext (3D Natives)

Video: Aufbau unseres 3D-gedruckten Fahrrads (VMR)

Video: Beitrag zu unserem Fahrrad in der Landesschau Baden-Württemberg, ab Ende der 22. Minute (SWR)

Zum Video

 

Dezember 2019

Messemodell gesamt

Modellbau bei VMR

Modellbau bei VMR

Für Modellbau ist man nie zu alt, auch nicht bei VMR. Daher haben wir uns auf die Herausforderung gefreut ein Messemodell für die Firma Breyer aus Singen anfertigen zu dürfen. Diese benötigten für eine Messe eine Sondermaschine im Maßstab 1:10 als Modell. Nach Aufbereitung der Daten wurden alle Einzelbauteile bei uns im 3D-Drucker hergestellt. Für ein Messemodell mit hohen Ansprüchen an die Oberfläche gibt es jedoch noch kein geeignetes additives Verfahren. Aus diesem Grund wurden die Einzelteile anschließend per Hand geschliffen. Danach wurde das Modell lackiert und zusammengesetzt - wie im richtigen Modellbau eben.

Neben der realitätsgetreuen Lackierung überzeugt das Modell durch viele weitere Details, von aufklappbaren Elementen bis hin zum Not-Aus-Schalter. Die entstandene Extrusionsanlage mit ca. 1,30 m Breite hat daher auch intern für neugierige Blicke und viel Anerkennung an die herstellenden Kollegen gesorgt.

Wenn auch Sie besondere Anforderungen an Ihre Bauteile haben oder ein spezielles Projekt umsetzen wollen, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir freuen uns auf die nächste Herausforderung!

November 2019

3D-Druck Kunststoff

Neue Software für Konstruktion & Topologie-Optimierung

Neue Software für Konstruktion & Topologie-Optimierung

Mit der Designsoftware Fusion 360 steht uns ein neues Medium für die Auslegung, Berechnung und Konstruktion von Bauteilen zur Verfügung. Sie ermöglicht die Herstellung von neuen, gewichts- und funktionsoptimierten Bauteilen und lässt der Fertigung die Wahl zwischen klassischer Zerspanung oder additivem Aufbau.

Die Topologieoptimierung gehört bei der Neukonstruktion von Bauteilen fast schon zum guten Ton: Die optimale Auslegung einer Konstruktion auf die gewünschte Funktion und Stabilität wird weitgehend vom Computer erledigt.

Generatives Design bei VMR geht darüber noch hinaus: Der abgebildete Rahmen eines BMX-Rads wurde im Zusammenspiel aus Algorithmus und menschlichem Know-how so weit optimiert, dass er wirtschaftlich überzeugend additiv gefertigt werden kann. Trotz der enormen Gewichtsreduktion auf unter 3,0 Kilogramm ist er dennoch stabiler, als es ein konventionell gefertigter Rohrrahmen wäre.

Wir optimieren auch Ihre Teile auf die Parameter, die wirklich für Funktion und Haltbarkeit zählen: Bei VMR erhalten Sie auf Wunsch bereits in der Entwicklungsphase Co-Engineering als Dienstleistung.

Januar 2019

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