Hans-Jürgen Klein
Hans-Jürgen Klein

Business Development additive Technologien
Vertrieb & Marketing
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h.klein@vmr-kg.de

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Aufgabe: Herstellung eines Spritzgusswerkzeugs.


Umsetzung: 3D-Druck in Edelstahl, konventionelle Nachbearbeitung.


Durchlaufzeit: 8 Arbeitstage


engste Toleranz: ±20 µm


geforderte Oberfläche: Außen Rz 3,6, Innen Ra 0,2


Zeit-Vorteil: 58%


Kosten-Vorteil: 60%.


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Das Formwerkzeug aus dem 3D-Drucker: auf Wunsch auch konturnah temperiert

Lohnender Kunststoffspritzguss ist oft auch eine Frage der Stückzeiten und der Verzugfreiheit, die das passende Werkzeug ermöglicht. Gerade bei diesen Parametern sind die Möglichkeiten, die der 3D-Druck in Metall eröffnet, sehr attraktiv. Denn die additive Herstellung von Formwerkzeugen ermöglicht es nicht nur, sehr schnell ein neues Werkzeug herzustellen: Das Verfahren erlaubt auch die konturnahe Temperierung an den Stellen, die sich im Spritzgussverfahren als besonders kritisch erweisen. So ist es mit der additiven Fertigung möglich, spezielle Bereiche eines Werkzeugs mittels Kühlung oder zusätzlicher Erwärmung so arbeiten zu lassen, dass das spritzgegossene Teil ohne Verzug und schneller aus der Gusseinheit der Maschine entnommen werden kann.

 

Additives Kunststoffteil - 3D-Druck Kunststoff

Möglich wird das, weil beim 3D-Druck einfach Kühl- oder Wärmekanäle knapp unterhalb der Werkzeugoberfläche vorgesehen werden können, die man mit konventionellen Fertigungsmethoden so nicht in das Formwerkzeug einbringen könnte.

Die Leistungsfähigkeit dieser Formeinsätze ist daher nicht nur mindestens ebenbürtig, sondern je nach Auslegung sogar höher als bei konventionell gefertigten Formwerkzeugen. Und auch die Lebensdauer ist die gleiche: Additiv gefertigte Formeinsätze haben mindestens gleiche oder sogar bessere Festigkeitseigenschaften wie aus dem Vollen gefräste Werkzeuge.

Material

Eingesetzte Technologie