Ihre Ansprechpartner
Lars Blankenburg, MBA

Vertrieb & Projektmanagement
+49 (0) 77 21 – 95 30 – 295
l.blankenburg@vmr-kg.de

Kennenlernen

Patrick Drzyzga, B.Sc.

Vertrieb & Projektmanagement
+49 (0) 77 21 – 95 30 – 20
p.drzyzga@vmr-kg.de

Kennenlernen

Fabian Bertsche

Vertrieb & Projektmanagement
+49 (0) 77 21 – 95 30 – 54
f.bertsche@vmr-kg.de

Kennenlernen


Blech-Prototypen: in 3D-Druck mit super schneller Lieferzeit ab 3 Arbeitstagen


Blechteile 3D-Druck:  bis 300 Millimeter


Blechstärke 3D-Druck: ab 0,3 Millimeter


Blech-Prototypen & Kleinserien: gefertigt aus Prototypenwerkzeugen in hoher Qualität


Lieferzeit Blech-Prototypen & Kleinserien: ab ca. 3 Wochen


Blech-Teil-Abmessungen: bis 400 Millimeter


Blechstärken: von 0,1 bis 4 Millimeter


Prototypen und Kleinserien aus Blech

Blech-Prototypen und Kleinserien

Unser Dienstleistungsportfolio erstreckt sich bis hin zu Blechteilen für Prototypen und Kleinserien. Gerade in diesem Bereich spielt die Qualität eine besondere Rolle. Es hängt viel vom Material ab, ob Festigkeiten, Biegeradien oder Federeigenschaften. Hier greifen wir auf einen Pool an unterschiedlichen Möglichkeiten zu.

Blech-Prototypen aus dem 3D-Drucker

Schneller geht´s nicht! Direkt aus Ihren 3D-Daten stellen wir Ihre Blechprototypen her. Ab 3 Arbeitstagen von der Bestellung bis zum Versand sind möglich, und das wurde auch schon häufig von uns umgesetzt. Als Materialien stehen uns Edelstahl, Werkzeugstahl, Aluminium und Titan zur Verfügung. Auch wenn die Legierung mal nicht zu Ihrer Vorgabe passt, so können Einbauversuche, Designprüfungen oder Funktionstests innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden. Besonders interessant ist das, wenn zur konventionellen Herstellung der ersten Prototypen ein hoher Werkzeugaufwand notwendig wäre, der Lieferzeit- und Kostenschiene extrem belasten würde. Mit 3D-Druck als Alternative können Sie hier viel Geld, Zeit und Nerven sparen. Entdecken Sie die Möglichkeiten!

Blechteile aus Prototypenwerkzeugen

Für hohe Anforderungen liefern wir auch Blechteile, die mittels Prototypenwerkzeugen gefertigt wurden. Hierbei gelten ähnliche Bedingungen wie bei Prototypenwerkzeugen für den Spritzguss: Der Aufwand hält sich in engen Grenzen, gerade so, dass die erforderliche Qualität erreicht werden kann. Die Biege- und Prägewerkzeuge werden gegebenenfalls ungehärtet eingesetzt, mit begrenzter Ausbringmenge von weniger als hundert bis mehrere tausend Stück. Größere Biegeoperationen erfolgen maschinell, kleinere von Hand. Am Ende erhalten Sie Ihre Teile so, wie Sie sie benötigen. Schnell, präzise und kostengünstig.

Verfahren

Werden erste oder wenige Prototypen von Tiefzieh- oder Umformteilen benötigt, kann eine additive Herstellung der Teile interessant sein. Im Gegensatz zur konventionellen Herstellung können gedruckte Blechteile direkt und werkzeuglos aus den 3D-Daten hergestellt werden. Die zeit- und kostenaufwändige Herstellung von Tiefzieh- oder Umformwerkzeugen kann dann komplett entfallen.  Mehr erfahren

Mit diesem Verfahren werden Werkstücke zugeschnitten: Ein Wasserstrahl wird mit extrem hohem Druck (zwischen 1.000 und 4.000 bar) und Geschwindigkeiten bis zu 900 Metern pro Sekunde auf das Werkstück gerichtet. Mit diesem Verfahren können Werkstoffe ohne Erhitzung getrennt werden, was sich positiv auf die physikalischen Eigenschaften des Werkstücks auswirkt: Da keine Erwärmung des Werkstücks auftritt, bleiben auch oft unerwünschte Effekte wie Verzug oder Ausdehnung aus.

In der Metallbearbeitung wird in der Regel das Verfahren des Abrasiv-Schneidens eingesetzt: Hier sind dem Wasser abrasive Stoffe zugesetzt. Das Gemisch aus Wasser und Abrasiv-Stoff (z.B. Granat- oder Olivsand) sorgt für ein deutlich besseres Schneidevermögen als beim Reinwasser-Schneiden.

Folgende Materialstärken sind mit dem Wasserstrahl-Schneiden trennbar:

  • Stähle: bis zu 50 mm
  • Titan, Aluminium & NE-Metalle: bis zu 120 mm

Dieses Verfahren wird eingesetzt, um Metallbleche mittels Laser zu durchtrennen. Dabei wird ein Laserstrahl mit hoher Energie eingesetzt, der – je nach am Werkstück erzeugter Temperatur und gewünschter Abtragungsart – das Material schmilzt, verdampft oder verbrennt. Der Laserstrahl wird dabei durch Blas- und Prozessgase in seiner Wirkung unterstützt.

Je nach Materialart kann mit diesem Verfahren mehr oder weniger tief geschnitten werden. Dabei hängt die Schneidfähigkeit des Laserstrahls jedoch weniger von der Dichte oder der Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffs ab. Vielmehr spielt eine wichtige Rolle, wie stark der Werkstoff in der Lage ist, Licht zu reflektieren. So erklären sich auch folgende maximale verarbeitbare Plattenstärken:

  • Stahl: ca. 40 mm
  • Edelstahl: ca. 50 mm
  • Aluminium: ca. 25 mm

Vorteil des Laserschneidens sind die – bei optimaler Einrichtung – sauberen, oft nachbearbeitungsfreien Schnittkanten und die hohe Geometriefreiheit bei Gestaltung der Schnittverläufe.

Unter dem Biegen versteht man eine ganze Gruppe von Fertigungsverfahren, unter anderem zählen hierzu:

  • Freies Biegen - die zu erzeugende Form ist nicht in den Werkzeugen enthalten, sie wird nur durch die definierte Bewegung des Werkzeugs erzielt
  • Gesenkbiegen auch Abkanten genannt – hier wird ein Werkstück über das Einpressen durch ein geradlinig bewegtes Werkzeug in eine Matrize gebogen, die die gewünschte Form trägt
  • Walzbiegen - hier wird ein Werkstück durch eine rotierende Werkzeugbewegung in eine ebenfalls rotierende Matrize gepresst und dadurch in eine gegebene Form gebracht.
  • Schwenkbiegen - das Werkstück wird durch eine Schwenkbewegung des Werkzeugs in eine Form gebracht

Je nach Biegeverfahren ist die Formgebung eines Blechs mit wenig Aufwand zu erreichen.

Das Tiefziehen wird auch als „Zugdruckumformen“ bezeichnet: In diesem Verfahren wird ein Blechzuschnitt in einen offenen Hohlkörper "gezogen". Beim Tiefziehen mit Werkzeugen wird mit einem Prägestempel das zu verformende Blechteil mit einer Presse in einen Ziehring gedrückt – die beiden aufeinander abgestimmten Werkzeugteile bestimmen mit ihrer Form die Ausformung des Werkstücks.

 

Oberflächenbehandlung

Die Beschichtung von Blechteilen kann aus unterschiedlichen Motiven heraus erfolgen. Einerseits aus technischen und funktionellen Gründen, zum Beispiel mit Gleitbeschichtungen, Randschichthärten oder zur Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit. Aber auch die Erzeugung von dekorativen Eigenschaften oder zum Korrosionsschutz kann die Anforderung von Beschichtungsverfahren begründen. Häufig genutzt wird die sogenannte KTL-Beschichtung (Kathoden-Tauchlack) oder auch eine Pulverlackierung.

Blechteile aus unserer Fertigung wurden schon in nahezu allen galvanischen Verfahren behandelt. In der Regel dienen die galvanischen Schichten der Veredelung des Grundmaterials zur Korrosionsverhinderung, zur Optimierung der elektrischen Eigenschaften oder zu dekorativen Zwecken.