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Anwendungsbereiche: Additive und konventionelle Fertigung, Kunststoff und Metall, Prototyp und Serie - nach Kundenwunsch


Mess- und Prüfverfahren: 3D-Scan, taktile Messung, Oberflächenmessung, optische Messgeräte


Wir bieten: EMPB, CPK-Wert, interne Auditierungen durch Kunden, 100% Kontrollen


Zertifizierung: DIN EN ISO 9001:2015


Qualitätssicherung für die additive und konventionelle Fertigung

Qualität - bei VMR nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen. Seit 1992 arbeiten unsere Mitarbeiter in Produktion und Qualitätssicherung Tag für Tag daran, dieses Versprechen zu halten. Dafür bieten wir Ihnen diverse Möglichkeiten der Qualitätskontrolle für Prototypen und Serienbauteile. Seit über einem Jahrzehnt wird uns dafür mit der DIN EN ISO 9001:2015 die Überprüfung und ständige Verbesserung unserer Prozesse bescheinigt.

Neben gängigen Messprotokollen und Prüfberichten bieten wir Ihnen zudem seit 2020 die Erfassung Ihrer Bauteile mittels Streifenlichtprojektion an. Dabei haben wir stets die von Ihnen gewünschten Anforderungen im Blick. Sie entscheiden ob eine einfache Sichtprüfung ausreicht oder ob die Bauteile auf Herz und Nieren geprüft werden sollen. Für Sie ist uns kein Weg zu weit: über Erstmusterprüfberichte (EMPB´s) und Prozessfähigkeitsanalysen mit CPK-Wert bis hin zu interner Auditierung und 100% Kontrollen.

Angebotene Mess- und Prüfverfahren:

  • Zeiss Comet 3D-Scan mit berührungsloser Streifenlichtprojektion
  • Zeiss Contura G2 Koordinatenmessgerät (KMG) zur taktilen Messung
  • Oberflächenmessung mit Rautiefenmessgerät
  • Messmikroskop mit Drauflicht und Durchlicht
  • Höhenmesser
  • Geprüfte Handmessmittel an jedem Arbeitsplatz in der Produktion
  • Materialuntersuchungen mittels Kerbschlag- und Zugproben mit externen Partnern

Die von uns angebotenen Messverfahren finden in einem auf 20° C klimatisiertem Messraum statt. So erhalten Sie verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse. Bei Bedarf fertigen wir außerdem identische Messaufnahmen für unsere und für Ihre QS.

Die maximalen Maße der zu vermessenden Bauteile hängen von der Geometrie und den zu messenden Maßen des Bauteils an. Unser Koordinatenmessgerät beispielsweise hat einen Messbereich von 700 x 1.000 x 600 mm, der 3D-Scanner ein Sichtfeld von bis zu 150 mm.

Qualitätssicherung in der additiven Fertigung

3D-Druck Metall Qualtitätskontrolle

Additiv hergestellte Bauteile unterscheiden sich meist durch ihre komplexen Geometrien von herkömmlichen Bauteilen. Bionische Strukturen, topologieoptimierte Teile und Freiformflächen erschweren die taktile Messung von Maßen und Toleranzen. Seit 2020 bieten wir für solche Bauteile die Erfassung der Bauteile mittels Streifenlichtprojektion an. Der Zeiss Comet, ein kompakter 3D-Scanner, erfasst dafür das gefertigte Bauteil. Die so gewonnenen STL-Daten werden über das CAD-Modell gelegt. Es entsteht ein Soll-Ist-Vergleich, den wir als Fehlfarbenvergleich (auch bekannt als Falschfarbenbild) darstellen können. Abweichungen sind so auf einen Blick erkennbar und lassen sich zudem bemaßen.

Mit Hilfe der taktilen Messung vermessen wir nachgearbeitete Bereiche von additiv hergestellten Bauteilen. Dazu gehören Gewinde, Passungen und Schnittstellen genauso wie mechanisch notwendige Geometrien. Oberflächenmessungen, z.B. der Rautiefe, vervollständigen unser Angebot in der additiven Qualitätssicherung. Die einzelnen QS-Verfahren lassen sich natürlich individuell kombinieren, sodass die Qualität und deren Messung auf Ihr Projekt abgestimmt ist. Mit präzise gefertigten und streng geprüften Bauteilen erreichen wir gemeinsam die höchstmögliche Betriebssicherheit im 3D-Druck.

Qualitätssicherung in der konventionellen Fertigung

Qualitätskontrolle in der Zerspanung

Bei uns beginnt die Qualitätssicherung weit vor der Vermessung der gefertigten Dreh- oder Fräsbauteile. Sie beginnt im Einkauf des Rohmaterials, für das wir Materialzeugnisse einholen. Von Bauteilen die extern Teilprozesse durchlaufen, bspw. härten und eloxieren, holen wir als Sonderleistung die entsprechenden Abnahmeprüfzeugnisse ein. Vorgefertigte Rohlinge werden in unserem Wareneingang vermessen und die Ergebnisse dokumentiert.

Auf Kundenwunsch ermitteln wir in der Serienproduktion den CPK-Wert (Prozessfähigkeitsindex) für ausgewählte Maße mit Hilfe einer Prozessfähigkeitsanlayse. Zur Überprüfung der Sicherheit des Prozesses führen wir außerdem In-Prozess-Messungen an der Maschine sowie Warenausgangskontrollen durch. Je nach Projekt behalten wir Rückstellmuster, die bei uns verbleiben. Dank unserer lückenlosen Dokumentation sind auch Chargenrückverfolgungen möglich.

Qualtitätskontrolle im Formenbau und Spritzguss

Auch im Formenbau und Spritzguss kommt die taktile Messung zum Einsatz. Ebenso wie in der Zerspanung erstellen wir auf Wunsch einen Erstmusterprüfbericht (EMPB) und behalten Rückstellmuster für spätere Serienabrufe ein. Eine 100% Sicht-Kontrolle findet in unserem Spritzgussfinish statt. Langjährige Mitarbeiter*innen erkennen Einfall- und Brandstellen sowie Grate auf einen Blick.

Ergänzend zum klassischen Messprotokoll bieten wir Ihnen einen entscheidenden Vorteil in der Produktentwicklung: den 3D-Scanner Zeiss Comet. Dieser erfasst das gespritzte Bauteil durch Streifenlichtprojektion und erstellt daraus eine STL-Datei. Die Daten legen wir anschließend über die CAD-Daten und erkennen Abweichungen auf einen Blick. Im Rahmen einer Erstbemusterung können wir so verzugsgefährdete Bauteile scannen und Maß- und Formabweichungen analysieren. Hand in Hand mit der Konstruktion und dem Formenbau können dann die Kavitäten entsprechend nachgebessert werden. Das spart Ihnen und uns Zeit und Kosten. Ebenso verkürzt das Verfahren die Fehlersuche bei nicht montierbaren Baugruppen. Im Gegensatz zur taktilen Messung lassen sich auch nicht oder nur schwer vermessbare Spritzgussbauteile, wie Freiformen, vermessen.

Qualität – bei VMR nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen. Sprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner über Ihre Anforderungen.